{"id":287,"date":"2010-01-14T13:26:43","date_gmt":"2010-01-14T12:26:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.hapke.de\/?p=287"},"modified":"2010-03-06T17:14:03","modified_gmt":"2010-03-06T16:14:03","slug":"warum-nutze-ich-web-20-tools","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hapke.de\/information-literacy\/warum-nutze-ich-web-20-tools\/","title":{"rendered":"Warum nutze ich Web 2.0 Tools?"},"content":{"rendered":"<p>In einem Gespr&auml;ch an der TUHH kam wieder einmal die Frage auf, warum und aus welchen Beweggr&uuml;nden so viele das Web 2.0 nutzen? Es ist anscheinend immer noch nicht f&uuml;r jeden vorstellbar, Web 2.0 Dienste zu nutzen. Sicher nutzen viele das Web 2.0 auch, ohne dass ihnen dies bewusst ist. Dies gilt z.B. vielelicht f&uuml;r Wikipedia. Und sicher m&uuml;sste man zun&auml;chst kl&auml;ren, was genau nun das Web 2.0 ist und was Nutzung genau meint. <\/p>\n<p>Aus meiner pers&ouml;nlichen Sicht m&ouml;chte ich dies einfach mal f&uuml;r mich aus praktischem Erleben heraus zusammenfassen und in meinen Blog stellen. Ich m&ouml;chte dazu meine Gedanken auf verschiedenen Ebenen bzw. aus unterschiedlichen Sichten darlegen. Die Frage, die jetzt sofort auftaucht, warum mache ich diese nun in meinem Blog und schicke meine Gedanken nicht nur an die Teilnehmenden der erw&auml;hnten Gespr&auml;chsrunde? Ein Grund daf&uuml;r ist sicher, dass diese vielleicht auch f&uuml;r andere interessant sind (hoffe ich zumindestens! \ud83d\ude0e )!<\/p>\n<p><strong>Warum nutze ich Web 2.0 Tools \u2026<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>aus der Sicht der pers&ouml;nlichen Informations- und Ideengewinnung?<\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Wikipedia nutzen eh alle, ich auch. Aber f&uuml;r mich ist die Informationsgewinnung via Blogs, RSS-Feeds und anderen Web 2.0 Tools wesentlich effektiver und schneller als \u00fcber die \u201anormale&#8216; Fachliteratur. Die typischen Web 2.0 Features f&uuml;hren dazu, dass man schnell Hinweise auf Personen bekommt, die &auml;hnliche Interessen haben und oft eine Fundgrube f&uuml;r weitere Quellen und Ideen sind.<\/li>\n<li><strong>aus der Sicht des pers&ouml;nlichen Informationsmanagements?<\/strong>\n<p>Ich nutze <a href=\"http:\/\/del.icio.us\/thapke\">delicious<\/a>, um meine Bookmarks nicht nur lokal auf meinem Rechner zur Verf&uuml;gung zu haben, sondern um unabh&auml;ngig von Ort bzw. Institution Zugriff auf diese zu haben. <\/p>\n<p>Ohne die Nutzung von <a href=\"http:\/\/www.tub.tu-harburg.de\/4109.html\">RSS-Feeds<\/a> z.B. innerhalb des Firefox-Browsers oder <a href=\"http:\/\/www.bloglines.com\/public\/thapke\/\">via Bloglines<\/a>  k&ouml;nnte ich mich nicht mehr wenigsten einigerma&szlig;en auf dem Laufenden halten.<\/p>\n<p>Durch die Nutzung von Slideshare sind meine Folien ortunabh&auml;ngig verf&uuml;gbar, z.B. meine Folien zum Thema dieses Blog-Eintrages, von einem <a href=\"http:\/\/www.slideshare.net\/thapke\/bloggen-und-twittern-ein-second-life-im-fachreferat\">Vortrag mit dem Titel &quot;Bloggen und Twittern &#8211; ein &#8218;Second Life&#8216; im Fachreferat?!&quot;<\/a>, den ich im Oktober auf einem <a href=\"http:\/\/www.tu-harburg.de\/b\/hapke\/agfn2009.html\">Fortbildungstreffen f&uuml;r Fachreferenten der Naturwissenschaften<\/a> gehalten habe.\n<\/li>\n<li><strong>aus der Sicht einer Institution wie der TUHH-Bibliothek?<\/strong>\n<p>Neben Marketing und Image-Pflege lassen sich mit einem <a href=\"http:\/\/www.tub.tu-harburg.de\/blog\/\">Institutions-Blog<\/a> oder auch &uuml;ber <a href=\"http:\/\/twitter.com\/tubhh\">Twitter<\/a> Kunden schnell erreichen und diese k&ouml;nnen die Infos, wenn gew&uuml;nscht schnell &#8211; z.B. <a href=\"http:\/\/www.tub.tu-harburg.de\/4109.html\">via RSS<\/a> &#8211; in die eigene Informationsumgebung integrieren. Ausserdem ist es so f&uuml;r Kunden im Blog leichter Kommentare abzugeben. Man erh&ouml;ht also die M&ouml;glichkeit der Kundenbeteiligung, auch wenn diese nicht so oft genutzt wird, wie man dies sich vielleicht als Institution erhofft. Die <a href=\"http:\/\/wordpress.org\/\">Blog-Software WordPress<\/a> eignet sich &uuml;brigens durchaus auch als einfach zu bedienendes Open-Source Content-Managementsystem f&uuml;r Institutions-Websites. Auch intern gesehen k&ouml;nnen bei uns in der TUHH-Bibliothek mit dem Blog mehr KollegInnen der Bibliothek daran beteiligt werden, unseren Kunden Infos zu vermitteln.<\/p>\n<p>Bibliotheken, so auch die TUHH-Bibliothek, m&uuml;ssen zunehmend in den elektronischen Lern-, Arbeits- und Freizeitumgebungen ihrer Kunden pr\u00e4sent, um &uuml;berhaupt noch wahrgenommen zu werden. So hat die TUHH-Bibliothek auch eine <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/Hamburg-Germany\/Universitatsbibliothek-der-Technischen-Universitat-Hamburg-Harburg\/20334581960\">eigene Facebook-Seite<\/a> und unsere Kunden k&ouml;nnen Fan werden! \ud83d\ude0e<\/p>\n<\/li>\n<li><strong>aus der Sicht des eigenen Lernens und Arbeitens?<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.hapke.de\">Mein Blog<\/a> ist ein Sammelbecken eigener Funde im Netz und anderswo, Gedanken dazu, Textbausteinen, die man vielleicht sp&auml;ter mal anderswo wiederverwendet und hat auch den Charakter eines Lerntagebuches, das ich zun\u00e4chst prim&auml;r f&uuml;r mich f&uuml;hre, um sp&auml;ter schnell auf Teile davon zur&uuml;ckgreifen zu k&ouml;nnen. Fr&uuml;her habe ich einen Zettel dazu auf meinen Schreibtisch gelegt, diesen verbuddelt und irgendwann wiedergefunden oder auch nicht! Der eigene Fokus beim Bloggen ist auch ein Grund, warum ich jede Kommentarfunktion bei mir im Blog in der Regel ausschalte. Ein anderer Grund sind die vielen Spams, die dann kommen!<\/p>\n<p>Die Nutzung eines Lerntagebuch via Blog habe ich auch schon <a href=\"http:\/\/portable4tuhh.wordpress.com\/\">an anderer Stelle demonstriert<\/a>!<\/p>\n<p>Ich nutze <a href=\"http:\/\/twitter.com\/thapke\">Twitter<\/a>, wenn ich keine Zeit habe einen l&auml;ngeren Blog-Eintrag zu schreiben. Dabei wird dieser automatisch aus meinen Blog-Eintr&auml;gen gef&uuml;ttert, die Tweets von Twitter landen automatisch auch in <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/people\/Thomas-Hapke\/579727574\">meinem Facebook-Account<\/a>, so dass ein Text an einer Stelle in der Regel etwas zeitversetzt auch an anderen Stellen erscheint.<\/p>\n<p>Einen Facebook-Account einfach mal auszuprobieren, empfehle ich jedem, der mal ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r bekommen will, was den Reiz und die Faszination (und sicher auch Gefahren) von sozialen Netzwerken ausmacht. Dies kann man nur durch eigenes Ausprobieren und Spielen erfahren, genauso wie dies notwendig ist, um z.B. die Recherche-Features einer Datenbank-Oberfl&auml;che zu erkunden und seine Informationskompetenz zu f&ouml;rdern!<\/p>\n<\/li>\n<li><strong>aus der Sicht zuk&uuml;nftiger Wissensarbeit?<\/strong>\n<p>Der partizipative Informationsaustausch &uuml;ber das Netz wird in der Zukunft zunehmen, z.B. bei der Realisierung von Projekten. So wird z.B. die gemeinsame Bearbeitung von Texten viel einfacher. Die Nutzung vom Web 2.0 kann hier eine gewisses <a href=\"http:\/\/blog.hapke.de\/?p=280\">Kreativit&auml;tspotential<\/a> haben.<\/p>\n<p>Dass das Web 2.0 auch als Werkzeug f&uuml;r Forschende immer interessanter wird, zeigen die sozialen Netzwerke speziell f&uuml;r Wissenschaftler wie <a href=\"http:\/\/www.mendeley.com\">Mendeley<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/\">ResearchGate<\/a> (vgl. den Beitrag von Ulrich Herb mit dem Titel &quot;Vernetzte Forscher : soziale Netzwerke f&uuml;r Wissenschaftler&quot; in ct (2009), Heft 25, S. 78-81).<\/p>\n<\/li>\n<li><strong>aus sehr pers&ouml;nlicher Sicht?<\/strong>\n<p>Nat&uuml;rlich dient die Web 2.0 Nutzung auch der eigenen Image-Pflege und ist ein Instrument der Selbstdarstellung, auch \u201eSelbstbeweihr&auml;ucherung\u201c und eine Art &quot;Online-Visitenkarte&quot;. Andererseits kann es ein unterst&uuml;tzendes Instrument sein, um Anerkennung von au&szlig;en zu bekommen. Die von mir genutzen Web 2.0 Tools sind zugleich mein &quot;ePortfolio&quot; zur Darstellung eigener Kompetenzen, z.B. Reflektionskompetenz. Wichtig ist dabei auch das st&auml;ndige Bewusstsein und die Kontrolle des Verh&auml;ltnisses von &quot;Privat&quot; und &quot;&Ouml;ffentlich&quot;, wobei alle Web 2.0 Tools auch immer die rein private Nutzung erlauben, so dass dann niemand etwas von dem mitbekommt, was man macht. Leider leiden dann teilweise die Mehrwerte, die die Web 2.0 Nutzung bietet.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Gespr&auml;ch an der TUHH kam wieder einmal die Frage auf, warum und aus welchen Beweggr&uuml;nden so viele das Web 2.0 nutzen? Es ist anscheinend immer noch nicht f&uuml;r jeden vorstellbar, Web 2.0 Dienste zu nutzen. 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