{"id":3070,"date":"2018-10-29T09:53:21","date_gmt":"2018-10-29T08:53:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.hapke.de\/?p=3070"},"modified":"2018-10-28T10:53:59","modified_gmt":"2018-10-28T09:53:59","slug":"sichten-auf-open-access-moralische-oekonomie-und-grenzobjekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hapke.de\/information-literacy\/sichten-auf-open-access-moralische-oekonomie-und-grenzobjekt\/","title":{"rendered":"Sichten auf Open Access: Moralische \u00d6konomie und Grenzobjekt"},"content":{"rendered":"<p>Der folgende Text erschien erstmals im Blog der Universit&auml;tsbibliothek der TU Hamburg am 28.10.2018 im Rahmen der <a href=\"https:\/\/www.tub.tuhh.de\/blog\/tag\/oaweek2018\/\">Blog-Reihe zur Open Access Week 2018<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-24140\" src=\"https:\/\/www.tub.tuhh.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/open-variante-e1539095321524-225x300.jpg\" alt=\"Flaschen\u00f6ffner an Hauswand mit Bezeichnung \" width=\"225\" height=\"300\" \/><br \/>\nOffenheit, Open Science und Open Access sind in aller Munde. Dieser Beitrag am letzten Tag der <a href=\"http:\/\/www.openaccessweek.org\/\">Open Access Woche 2018<\/a> soll mit Verweisen auf andere Texte bewusster machen, dass sich hinter jedem dieser Begriffe durchaus unterschiedliche Sichten, Akteure und Interessen verbergen. Diese Texte und Sichten auf &#8222;Openness&#8220; bieten gleichzeitig vielleicht Anregungen f\u00fcr neue, interessante Gedankeng\u00e4nge zu Open Access. So unterscheiden <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5210\/fm.v21i5.6360\">Pomerantz und Peek (2016)<\/a> eine Vielzahl an Bedeutungen von &#8222;open&#8220;, und <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-319-00026-8_2\">Fecher und Friese (2014)<\/a> sprechen von f\u00fcnf Denkschulen bzgl. &#8222;Open Science&#8220;.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_24143\" style=\"width: 796px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-24143\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-24143\" src=\"https:\/\/www.tub.tuhh.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/5-open-science-schools-of-thought.png\" alt=\"Grafische Abbildung aus 'Open Science: One Term, Five Schools of Thought'\" width=\"786\" height=\"640\" \/><p id=\"caption-attachment-24143\" class=\"wp-caption-text\">Fecher, Benedikt u. Sascha Friesike: Open Science: One Term, Five Schools of Thought. Abbildung aus Aufsatz in: Opening Science. The Evolving Guide on How the Internet is Changing Research, Collaboration and Scholarly Publishing. 2014. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-319-00026-8_2\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-319-00026-8_2<\/a> Lizenz: CC BY NC<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zum Begriff Offenheit<\/h2>\n<p>Wissenschaftliches Arbeiten setzt eigentlich von Natur aus auf Offenheit des freien Wissensaustausches. Ein wichtiges Kennzeichen von Wissenschaft ist die Kommunikation. WissenschaftlerInnen, die ihre Forschungsergebnisse nicht publizieren und damit \u00f6ffentlich machen, sind nicht wirklich Teil der weltweiten Wissenschaftsgemeinschaft.<\/p>\n<p>Von Kurt Tucholsky soll der Spruch stammen: \u201eWer f\u00fcr alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.\u201c Byung-Chul Han spricht gar von der &#8222;Diktatur der Transparenz&#8220; (S. 18). Ein kritischer Blick auf Wissenschaft umfasst daher auch das Bewusstmachen wechselseitiger sozio-\u00f6konomischer Abh\u00e4ngigkeiten der Beteiligten, etwa Wissenschaftler als Autoren, Verlage, oder Bibliotheken &#8211; und dies auch beim Thema Offenheit. Das eigene Informations- und Publikationsverhalten wie auch Forschungsergebnisse werden zur Ware. In der Regel mit positiven Werten verbundene Schlagworte wie Offenheit und Open Access erm\u00f6glichen es, Information als Ware m\u00f6glichst frei zirkulieren zu lassen, um Geld damit zu verdienen, wie es z.B. Verlage beim Open Access machen.<\/p>\n<p>Offenheit soll Wissenschaft leichter zug\u00e4nglich f\u00fcr alle machen. Offenheit als Tugend ist Teil wissenschaftlicher Integrit\u00e4t, d.h. einer ethisch begr\u00fcndeten Haltung bzgl. des eigenen Handelns als Wissenschaftler. Gerade Herausforderungen durch Open Access und Open Science bieten aktuelle Ankn\u00fcpfungspunkte, um Wissenschaft als solche zum Thema zu machen, da Digitalisierung und Open Science das Verst\u00e4ndnis von Wissenschaft auch hinterfragen. Es wird neu \u00fcber das Funktionieren von Wissenschaft sowie \u00fcber Qualit\u00e4tsmerkmale von Wissenschaften reflektiert.<\/p>\n<p>Die Philosophen Hubert Dreyfus und Charles Taylor haben bez\u00fcglich Offenheit genau auf diese Komponente der Reflexion beim allgemeinen Offenheits-Begriff aufmerksam gemacht, indem sie auf die Haltung Hans-Georg Gadamers hinweisen. (Dreyfus, Hubert L. u. Charles Taylor: Die Wiedergewinnung des Realismus. Berlin: Suhrkamp 2016. S. 234-235).<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Dadurch wird unser eigenes Selbstverst\u00e4ndnis unweigerlich in Frage gestellt. Das ist die Haltung, die Gadamer als &#8218;Offenheit&#8216; bezeichnet und der Betrachtungsweise gegen\u00fcberstellt, bei der man sich zum Wahrgenommenen als einem Objekt der wissenschaftlichen Forschung verh\u00e4lt und den Versuch macht, &#8217;sich selber aus der Beziehung zum anderen herauszureflektieren und dadurch von ihm unerreichbar zu werden.&#8216; &#8218;Offenheit f\u00fcr den anderen schlie\u00dft [&#8230;] die Anerkennung ein, da\u00df ich in mir etwas gegen mich gelten lassen mu\u00df, auch wenn es keinen anderen g\u00e4be, der es gegen mich geltend macht.'&#8220; (Die beiden hier zitierten S\u00e4tze von Gadamer sind auf den Seiten 342 und 343 dieses Werkes zu finden: Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode. Grundz\u00fcge einer philosophischen Hermeneutik. 2. Aufl. T\u00fcbingen: Mohr 1965)<\/p><\/blockquote>\n<p>Ist hier vor allem Offenheit gegen\u00fcber Menschen gemeint, gibt es aber keinen Grund auch bei Offenheit gegen\u00fcber Konzepten, Erfahrungen, Dingen usw. immer die Reflexion als Kern des Begriffs aufzufassen.<\/p>\n<h2>Open Access als moralische \u00d6konomie<\/h2>\n<p>Die Wissenschaftshistorikerin Lorraine Daston (2014) beschreibt \u201emoralische \u00d6konomien der Wissenschaft\u201c als systemisch organisierte Gef\u00fcge von psychologisch und wert-orientiert beeinflussten wissenschaftlichen Haltungen und Handlungen, etwa das Streben nach Quantifizierung, der Empirismus oder auch das, was man mit Objektivit\u00e4t bezeichnet. Daston (S. 173) z\u00e4hlt auch die Frage von Wissenschaft und Geheimhaltung zu den moralischen \u00d6konomien, so dass man auch Offenheit als eine solche beschreiben k\u00f6nnte. F\u00fcr Daston bezieht sich das Wort \u201e\u00d6konomie\u201c eher nicht auf wirtschaftliche Aspekte und die \u201eProduktion und Distribution materieller Ressourcen\u201c (S. 158).<\/p>\n<p>In einem aktuellen Aufsatz bezeichnen <a href=\"https:\/\/cronfa.swan.ac.uk\/Record\/cronfa33142\">Bacevic und Muellerleile (2018)<\/a> Open Access als moralische \u00d6konomie. F\u00fcr sie ver\u00e4ndert Open Access die Bedeutung von Wissen von einem \u00f6konomischen Gut zu einem moralischem Gut. Auch hier geht es also nicht nur um die Verteilung von Wissen und dem Zugang zum Wissen sondern auch um dessen Produktion und Inhalt (S. 170), um das Hinterfragen akademischer Arbeit. Mit Sicht auf das <a href=\"https:\/\/www.tub.tuhh.de\/wissenschaftliches-arbeiten\/2018\/02\/14\/was-ist-eigentlich-peer-review\/\">Peer Review<\/a> wird Wissen durch Open Access einerseits tendenziell au\u00dferhalb der Notwendigkeit einer Begr\u00fcndung gestellt (S. 183), andererseits w\u00fcrde aber ein Peer Review nach der Publikation nicht nur den Zugang sondern auch das Wissen selbst demokratischer machen (S. 177).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-24163\" src=\"https:\/\/www.tub.tuhh.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/offen-variante-2-295x300.png\" alt=\"Offen f\u00fcr alles (Foto eines Sackes f\u00fcr Bauschutt)\" width=\"295\" height=\"300\" \/><\/p>\n<h2>Open Access als Grenzobjekt<\/h2>\n<p>Grenzobjekte sind Konzepte, die von unterschiedliche Gruppenn unterschiedlich beschrieben und genutzt werden. Trotz der abweichenden Interpretation enthalten sie aber einen Begriffskern, der so stabil ist, damit das Konzept von den unterschiedlichen Akteuren als Gemeinsames gewahrt bleibt. <\/p>\n<p>Beschrieben wurden Grenzobjekte erstmals von der Soziologin und Wissenschaftsforscherin Susan Leigh Star zusammen mit James R. Griesemer. Der Aufsatz (Star, Griesemer 1989) ist in einer Sammlung von Texten von Star enthalten, die <a href=\"http:\/\/oapen.org\/search?identifier=640433\">Ende 2017 als Open-Access-Buch publiziert<\/a> wurde. Der Aufsatz beginnt \u00fcbrigens mit einer wundersch\u00f6nen Beschreibung von Wissenschaft:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Wissenschaftliche Arbeit wird \u00fcberwiegend von \u00e4u\u00dferst unterschiedlichen Gruppen von Akteuren betrieben \u2013 Forschern aus verschiedenen Disziplinen, Amateuren und Professionellen, Menschen und Tieren, Funktion\u00e4ren und Vision\u00e4ren. Vereinfacht gesagt ist wissenschaftliche Arbeit heterogen. Zugleich erfordert Wissenschaft Kooperation \u2013 um gemeinsame \u00dcbereink\u00fcnfte zu erzielen, f\u00fcr Verl\u00e4sslichkeit auf allen Gebieten zu sorgen und Informationen zu sammeln, die zeit- und raum\u00fcbergreifend und in allen lokalen Eventualit\u00e4ten ihre Integrit\u00e4t bewahren. Dies f\u00fchrt zu einer zentralen Spannung in der Wissenschaft, die zwischen unterschiedlichen Perspektiven und dem Bedarf an verallgemeinerbaren Befunden entsteht.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr den Briten <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.4000\/rfsic.3220\">Samuel A. Moore (2017)<\/a> ist Open Access ein Grenzobjekt. Open Access sei kein eindeutiger Begriff sondern eher eine Art und Weise des Umgangs mit den M\u00f6glichkeiten, Ergebnisse von Wissenschaft zu verbreiten und zu publizieren. Die Hintergr\u00fcnde und Motivation der jeweiligen Beteiligten, Autoren, Verlage, Wissenschaftsorganisationen, Bibliotheken usw. sind dabei oft sehr unterschiedlich. Trotzdem ist Open Access allgemein genug definiert und wird allgemein praktisch verwendet, um diese unterschiedlichen Sichten auszuhalten.<\/p>\n<p>Moore unterscheidet zwei Traditionslinien von Open Access, einerseits der Wunsch eines kostenfreien Zugangs zu wissenschaftlicher Information, basierend auf Repositorien und Open-Access-Zeitschriften, andererseits als ein Produkt der Open-Source-Bewegung, um unter m\u00f6glichst offenen Ressourcen die Weiternutzung von Information zu erlauben. Offenheit impliziert f\u00fcr Moore Freiheit und Transparenz und passt damit sowohl zu einer neoliberalen Wirtschaftsentwicklung als auch zu politischen Ans\u00e4tzen, eine pluralistische und demokratischere Gesellschaft weiterzuentwickeln. Die Betonung solcher Unterschiedlichkeiten sind f\u00fcr Moore wichtig, damit Open Access nicht nur unter rein wirtschaftlichen Gr\u00fcnden gesehen wird. Open Access umfasst keine homogene Bewegung, und es gibt keinen einheitlichen Weg zu Open Access. Diese Verschiedenheit der Sichten umfasst auch das Potential, dass sich der Open-Access-Gedanken weiterhin durchaus unterschiedlich und hoffentlich auch kreativ weiterentwickeln wird.<\/p>\n<h2>Offenheit in der Wissenschaft hat Geschichte<\/h2>\n<p>Moralische \u00d6konomien sind f\u00fcr Daston einem historischem Wandel unterworfen. Zum Empirismus geh\u00f6rt z.B. die Frage, was eine Tatsache ist. Tatsachen wurden aber etwa im 17. Jahrhundert anders gelebt und verstanden, als dies heute passiert, sie waren eher au\u00dfergew\u00f6hnlich und singul\u00e4r (Daston 2014, S. 173), etwa die Beschreibung eines Vulkanausbruches oder eines Erdbebens, und nicht etwas, was durch wiederholte Experimente \u201ebewiesen\u201c worden war.<\/p>\n<p>Auch Offenheit als Tugend wissenschaftlichen Arbeitens \u2013 epistemische Tugenden, die Daston (2014, S. 15) erw\u00e4hnt, sind Objektivit\u00e4t, Wahrheit, Gewissheit und Genauigkeit &#8211; l\u00e4sst sich historisch mindestens bis ins 17. Jahrhundert zur\u00fcckverfolgen, wenn etwa Robert Boyle Offenheit wissenschaftlichen Wissens gegen\u00fcber Kritik fordert, das von anderen weltweit und zu jeder Zeit genutzt werden kann und was durch die Publikation von Ergebnissen gesichert werden sollte (<a href=\"http:\/\/ebooks.iospress.com\/publication\/46638\">Neylon 2017<\/a>, S. 14).<\/p>\n<p>Die in Lund arbeitende Informationswissenschaftlerin <a href=\"http:\/\/www.kultur.lu.se\/en\/person\/JuttaHaider\/\">Jutta Haider<\/a> stellt anhand eine Untersuchung der Gr\u00fcndungsdokumente der Open-Access-Bewegung die spannende Frage &#8220; \u201cIf open access and open science are the solutions, then what is the problem they are meant to solve?\u201d (<a href=\"https:\/\/lup.lub.lu.se\/search\/publication\/070c067e-5675-455e-a4b2-81f82b6c75a7\">Haider 2018<\/a>).<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.tub.tuhh.de\/blog\/2015\/10\/21\/zur-geschichte-der-offenheit-von-wissen\/\">Geschichte offenen Wissens<\/a> umfasst noch viele weitere Aspekte, <a href=\"https:\/\/www.tub.tuhh.de\/wissenschaftliches-arbeiten\/files\/2017\/11\/Wikipedias-Ahnen-Hapke.pdf\">Wikipedias Ahnen<\/a> zeugen davon.<\/p>\n<h2>Zitierte Literatur:<\/h2>\n<p>Bacevic, Jana u. Chris Muellerleile: The moral economy of open access. In: European Journal of Social Theory 21 (2018) H. 2. S. 169\u2013188. https:\/\/doi.org\/10.1177%2F1368431017717368 (<a href=\"https:\/\/cronfa.swan.ac.uk\/Record\/cronfa33142\">Open Access Version<\/a>)<\/p>\n<p>Daston, Lorraine: Die moralischen \u00d6konomien der Wissenschaft. In: Wunder, Beweise und Tatsachen. Zur Geschichte der Rationalit\u00e4t. 3. Aufl. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch 2014. 157-184.<\/p>\n<p>Dreyfus, Hubert L. u. Charles Taylor: Die Wiedergewinnung des Realismus. Berlin: Suhrkamp 2016.<\/p>\n<p>Fecher, Benedikt u. Sascha Friesike: Open Science: One Term, Five Schools of Thought. In: Opening Science. The Evolving Guide on How the Internet is Changing Research, Collaboration and Scholarly Publishing. Hrsg. von Sascha Friesike u. S\u00f6nke Bartling. Cham: Springer 2014. S. 17\u201347. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-319-00026-8_2\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-319-00026-8_2<\/a><\/p>\n<p>Haider, Jutta: <a href=\"https:\/\/lup.lub.lu.se\/search\/publication\/070c067e-5675-455e-a4b2-81f82b6c75a7\">Openness as Tool for Acceleration and Measurement<\/a>: Reflections on Problem Representations Underpinning Open Access and Open Science. In: <a href=\"https:\/\/scinoptica.com\/open-divide-critical-studies-on-open-access\/\">Open divide : critical studies on Open Access.<\/a> Hrsg. von Joachim Sch\u00f6pfel u. Ulrich Herb. Sacramento, CA: Library Juice Press 2018. (S. 17-28). Sacramento, CA: Library Juice Press 2018.<\/p>\n<p>Han, Byung-Chul: Psychopolitik. Neoliberalismus und die neuen Machttechniken. 2. Aufl. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch 2016.<\/p>\n<p>Moore, Samuel A.: A genealogy of open access: negotiations between openness and access to research. In: Revue fran\u00e7aise des sciences de l\u2019information et de la communication (2017) H. 11. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.4000\/rfsic.3220\">https:\/\/doi.org\/10.4000\/rfsic.3220<\/a><br \/>\nbzw.<br \/>\nMoore, Samuel A.: Open\/Access: negotiations around a concept. In: <a href=\"https:\/\/scinoptica.com\/open-divide-critical-studies-on-open-access\/\">Open divide : critical studies on Open Access.<\/a> Hrsg. von Joachim Sch\u00f6pfel u. Ulrich Herb. Sacramento, CA: Library Juice Press 2018. (<a href=\"https:\/\/kclpure.kcl.ac.uk\/portal\/en\/publications\/openaccess(4d219d49-4f8e-4940-b3b9-f27f4afb72af\">Open Access Version<\/a>).html<\/p>\n<p>Neylon, Cameron: <a href=\"http:\/\/ebooks.iospress.com\/publication\/46638\">Openness in scholarship: A return to core values?<\/a> In: Expanding perspectives on open science. Communities, cultures and diversity in concepts and practices : proceedings of the 21st International Conference on Electronic Publishing. Hrsg. von Leslie Chan u. Fernando Loizides. Amsterdam: IOS Press 2017. S. 6\u201317.<\/p>\n<p>Pomerantz, Jeffrey u. Robin Peek: Fifty shades of open. In: First Monday 21 (2016) H. 5. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5210\/fm.v21i5.6360\">https:\/\/doi.org\/10.5210\/fm.v21i5.6360<\/a><\/p>\n<p>Star, Susan Leigh u. James R. Griesemer: Institutionelle \u00d6kologie, \u203a\u00dcbersetzungen\u2039 und Grenzobjekte. Amateure und Professionelle im Museum of Vertebrate Zoology in Berkeley, 1907-39 (1989). In: Grenzobjekte und Medienforschung. (hg. von Sebastian Gie\u00dfmann und Nadine Taha). Bielefeld: transcript Verlag 2017. 81-115, 81 Open Access unter <a href=\"http:\/\/oapen.org\/search?identifier=640433\">http:\/\/oapen.org\/search?identifier=640433<\/a>.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag ist ein &#8222;Update&#8220; zu Beitr\u00e4gen &#8222;<a href=\"https:\/\/blog.hapke.de\/information-literacy\/nachdenken-ber-offenheit-oaweek2016\/\">Nachdenken \u00fcber Offenheit<\/a>&#8220; (2016) sowie &#8222;<a href=\"https:\/\/blog.hapke.de\/information-literacy\/nachdenken-ueber-open-access\/\">Nachdenken \u00fcber Open Access<\/a>&#8220; (2013) im privaten Blog des Autors.<\/p>\n<p>Einige der Gedanken des obigen Textes und einige der S\u00e4tze entstammen folgendem bisher <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.15480\/882.1759\">nur als Preprint publizierten<\/a> Text, Thomas Hapke: Wissenschaft und Offenheit : Reflexion \u00fcber Wissenschaft als Teil der Lehre zum wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben. In: Praxishandbuch Schreiben in der Hochschulbibliothek, herausgegeben von Willy S\u00fchl-Strohmenger und Ladina Tschander. Berlin: De Gruyter, 2019.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der folgende Text erschien erstmals im Blog der Universit&auml;tsbibliothek der TU Hamburg am 28.10.2018 im Rahmen der Blog-Reihe zur Open Access Week 2018. Offenheit, Open Science und Open Access sind in aller Munde. 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