{"id":697,"date":"2011-01-16T17:07:59","date_gmt":"2011-01-16T16:07:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.hapke.de\/?p=697"},"modified":"2011-01-23T19:54:48","modified_gmt":"2011-01-23T18:54:48","slug":"digitale-informationskultur-und-informationskompetenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.hapke.de\/information-literacy\/digitale-informationskultur-und-informationskompetenz\/","title":{"rendered":"Digitale Informationskultur und Informationskompetenz"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; mit dem Untertitel &quot;&Uuml;berlegungen zu einem sich wandelnden Konzept&quot;, so lautet der Titel meines zum Themablock &quot;Konzepte und Strategien im Wandel&quot; eingereichten Vortrags f&uuml;r den <a href=\"http:\/\/www.bibliothekartag2011.de\/\">Bibliothekartag 2011<\/a>. Leider wurde er &quot;auf Grund der F&uuml;lle der eingereichten Vorschl&auml;ge&quot; nicht angenommen. Hier ist mein Abstract:<\/p>\n<blockquote><p>Ausgehend von einer franz&ouml;sischen &Uuml;bersetzung von &quot;information literacy&quot; als &quot;culture de l\u00b4information&quot; wird die Fruchtbarkeit des Kulturbegriffs f&uuml;r den Informationsbereich reflektiert und der Begriff &quot;Informationskultur&quot; als Weiterentwicklung dessen vorgeschlagen, was bisher Informationskompetenz genannt wird. Oft wird Informationskompetenz nur als eine Liste von F&auml;higkeiten und Fertigkeiten beschrieben. Ganzheitliche Sichtweisen zu \u201einformation literacy\u201c verstehen Informationskompetenz als Meta-Kompetenz (multi-, trans- oder second-order literacy), als eine Form des (lebenslangen) Lernens und sehen diese als Komplex unterschiedlicher Formen, um mit Information umzugehen. Sie betonen die Bedeutung f&uuml;r die sozio-kulturelle Praxis, in der Kontext und pers&ouml;nliche Relevanz entscheidend sind. Mit einem Perspektivwechsel von Informationskompetenz zu Informationskultur nehmen Bibliotheken die Vielfalt neuer, digitaler Kompetenzen, die alle etwas mit Lernen und Informationskompetenz zu tun haben, auf.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines kulturellen Verst&auml;ndnisses von Information(skompetenz) kommen Fragen von Authentizit&auml;t, Ged&auml;chtnis und &Uuml;berlieferung, Gemeinschaft, Identit&auml;t (auch im Rahmen einer Fach-&quot;Kultur&quot;), Kreativit&auml;t, Macht oder Vielfalt (im Gegensatz zur Google-&quot;Monokultur&quot;) in den Blick, die gerade die moderne Informations- und Kommunikationsgesellschaft pr&auml;gen. Ein kultureller Blick auf den Wandel des Begriffes Informationskompetenz ber&uuml;cksichtigt das Verh&auml;ltnis von Informationskompetenz und Wissensmanagement und damit das Thema Informationskompetenz am Arbeitsplatz. Eine kritische Haltung zur uns umgebenden Informationswelt, verbunden mit einem Hintergrund-Wissen &uuml;ber die Entstehung, Arbeitsweise und gesellschaftlich-sozialen Herausforderungen moderner Informations- und Kommunikationsmittel, kann als die wesentliche Essenz aller Bem&uuml;hungen um Informationskompetenz, Medienkompetenz, digitaler Kompetenz, Informationskultur \u2013 wie man es auch immer nennen will \u2013 gesehen werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wohl doch alles etwas <a href=\"http:\/\/twitter.com\/#!\/thapke\/status\/24775442066051072\">zu theoretisch und\/oder zu kritisch<\/a>. \ud83d\ude0e Wahrscheinlich w&auml;re ein Vortrag &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.tub.tu-harburg.de\/blog\/2011\/01\/13\/im-schatten-des-dicksten-buches-letterheinz-spielen\/\">langj&auml;hrige, erfolgreiche Beteiligung der TUHH-Bibliothek am Kinderforscher-Projekt der TU Hamburg-Harburg<\/a> als Vorschlag erfolgreicher gewesen. Die Vortragsanmeldung sollte f&uuml;r mich &auml;usseren Zwang erzeugen, um meine Gedanken zum Wandel von Informationskompetenz mal systematischer und gr&uuml;ndlicher darzustellen, als es bisher in manchen Beitr&auml;gen dieses Blogs erfolgte. Nun muss ich doch versuchen, intrinsische Motivation aufzubauen! \ud83d\ude0e <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; mit dem Untertitel &quot;&Uuml;berlegungen zu einem sich wandelnden Konzept&quot;, so lautet der Titel meines zum Themablock &quot;Konzepte und Strategien im Wandel&quot; eingereichten Vortrags f&uuml;r den Bibliothekartag 2011. 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